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08.12.2011
Nona Arte:
Supreme |
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In seinem Artikel „Die kenntnisreichen Phantasien des Alan Moore“ widmet Autor Boris Kunz für die Homepage „Titel – Kulturmagazin“ dem Thema Alan Moore / Supreme eine ausführliche Betrachtung. |
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Der italienische Verlag Nona Arte hat den von Moore geschaffenen Comic-Zyklus erstmals komplett den Fans in Deutschland zugängig gemacht.
Boris Kunz, der mit Superheldencomics aufgewachsen ist, in seinem Beitrag: „Eine Superhelden-Comic-Serie läuft nicht mehr so richtig und wird einem neuen Autor übergeben, der einen Großteil der bisherigen Continuity ignoriert bzw. bewusst über Bord wirft, um dem Helden ein neues Aussehen, einen neuen Background und den Geschichten einen ganz neuen Ansatz zu geben. Das ist in den USA im Superheldengenre gang und gäbe, führt mal zu legendären Storylines (z.B. Frank Millers Daredevil), mal zu peinlichen Misserfolgen, die schnell wieder aus der Chronologie getilgt werden (z.B. John Byrnes Spiderman). Dass aber ein Autor die Revision selbst noch zum Thema der neuen Geschichte macht und sie den Helden bewusst erleben lässt, das schafft nur Alan Moore.“
In einer Art Prolog, die er seinem Supreme-Zyklus voranstellt, wird deutlich was Alan Moore plant. Er will das ganze Supreme-Universum neu erfinden.
Kunz weiter: „Alan Moores Supreme ist also so eine Art: Was wäre, wenn Superhelden die logischen Unstimmigkeiten ihres eigenen Universums auffallen würden? Alan Moores Antwort auf diese Frage ist ein hochgradig amüsanter Zyklus (von Nona Arte in zwei Bänden veröffentlicht), der am Ende auch geschickt über die ganze Geschichte verstreute Motive wieder aufgreift und zu einem erstaunlich gelungenen Ganzen führt.“
Den kompletten Beitrag gibt es hier:
http://www.titel-magazin.de/artikel/35/10070/moore--bennet--veitch-uva-supreme---the-story-of-the-year.html
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Autor(en): MD |
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