Da er schon immer ein großer Literaturfan war, zog es ihn, nach anderen künstlerischen Tätigkeiten, 1957 zum Schreiben. So landete er als Autor beim MOSAIK, das damals noch von Hannes Hegen verlegt wurde. Hier schuf er unter anderem Ritter Runkel und die legendären „Ritterregeln“.
1976, nach der Trennung vom Verlag Junge Welt, wurde Lothar Dräger künstlerischer Leiter des MOSAIK. Zusammen mit Lona Rietschel, der „Mutter der Abrafaxe“, rief er im selben Jahr die Abrafaxe ins Leben und verhalf Abrax, Brabax und Califax so zur Unsterblichkeit.
Nach vierzehn Jahren als künstlerischer Leiter ging er 1990 in den wohlverdienten Ruhestand. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, weiterhin Geschichten zu schreiben. Seit 2002 sind drei Romane über den gealterten Ritter Runkel erschienen. In seinem vierten Roman, „Im Namen der Rübe“, der gerade in der Vorbereitung ist, geht es um Runkels Bruder Bodo von Rübenstein.
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http://abrafaxe.de/index.php/mosaik/news/95-der-vater-der-abrafaxe-wird-85