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Jean Dufaux

Jean Dufaux, geboren am 7. Juni 1949 in Ninove (Belgien), studierte an der Brüsseler Filmschule, dem Institut des Arts et Diffusion, und war danach als Film-Journalist für "Ciné-Presse" tätig. Nebenher schrieb er Stücke für ein Kindertheater und Kurzgeschichten für diverse Publikationen. 1983 wandte er sich dem Schreiben von Comics zu.

Nach einigen Szenarios für Renaud ("Jessica Blandy", "Die Kinder des Salamander") und andere Zeichner begann 1985 seine fruchtbare Zusammenarbeit mit Griffo. Nach dem Dreiteiler "Beatifica Blues" (1986-89 bei Dargaud) erschien 1988 im Verlag Glénat das erste Album der Serie "Giacomo C." (insgesamt 15 Bände bis 2005). Mit Griffo als Zeichner entstanden weiterhin die Alben und Serien "Sade" (1991), "Samba Bugatti" (1992-97), "Monsieur Noir" (1994/95) und "L'oracle della luna" (2012/13).

Anfang der 90er Jahre hatte sich Jean Dufaux bereits als einer der führenden Comicautoren im französischsprachigen Raum bewährt. Seither ist er für verschiedene Zeichner und Verlage tätig. Zu Dufaux' bekanntesten neueren Comics, die zumeist einer phantastischen, morbiden Thematik verpflichtet sind, gehören "Das verlorene Land" (Zeichner Grzegorz Rosinski), "Die Verfolger der Krone" (Martin Jamar), "Niklos Koda" (Olivier Grenson), "Rapaces" (Enrico Marini), "Dixie Road" (Hughes Labiano), "Murena" (Philippe Delaby), "Schattenspiele" (Lucien Rollin), "Djinn" (Ana Mirallès), "Conquistador" (Philippe Xavier) und "Saria" (Paolo Eleuteri Serpieri u. a.). Für den von diversen Zeichnern und Autoren fortgeführten Klassiker "Blake und Mortimer" schrieb Jean Dufaux 2013 den Band "Die Septimus-Welle".