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03.10.2017

Der Dunkle Turm: Monumentale Endzeit-Fantasy-Saga

Die bunte Welt der Splitter-Comics

Der Dunkle Turm: Monumentale Endzeit-Fantasy-Saga - Die bunte Welt der Splitter-Comics

Roland, der letzte Revolvermann, durchstreift auf der Suche nach dem mysteriösen Dunklen Turm eine sterbende Welt.

Unbeirrt folgt er den Spuren des Mannes in Schwarz, denn dieser ist der Schlüssel zu den Mysterien des Dunklen Turms, der am Anfang der Zeit steht. „Der Revolvermann" ist der erste Band der monumentalen Endzeit-Fantasy-Saga „Der Dunkle Turm“.

Zum Inhalt: Roland ist die Hauptfigur dieses Epos. In Band 1 präsentieren die Autoren den Lesern die Geschichte der Jugend von Roland, bevor er sich auf die Suche nach dem Dunklen Turm macht. Als Sohn eines Herrschers geboren, wurde er als Kind durch eine harte und brutale Ausbildung zu einem Revolvermann. So bestand er die Prüfung zum Revolvermann so früh wie nie ein anderer zuvor und erwarb sich damit das seit Geburt bestimmte Recht, Revolver tragen zu dürfen, ein Recht, dass allen anderen untersagt ist. Doch Roland hat auch seine Schwächen, denn vor allem ist er ein Mensch…

... und so verliebt er sich in die schöne Susan Delgado, die jedoch bereits für einen Anderen als Gespielin (und Gebärmaschine) vorgesehen ist. Da wir es hier mit einer King-Story zu tun haben, kann diese Liebe zwischen Roland und Susan natürlich nur im Fiasko enden. Bis dahin gibt es aber noch reichlich Gemetzel…

Der Einstieg in diesen ersten Comic-Band ist nicht einfach, denn die Hintergründe sind nicht immer klar und es werden relativ viele Personen in die Handlung eingefügt. Das Verständnis stellt sich jedoch im Verlauf der Handlung ein. Stephen King hat mit dem Dunklen Turm eine sterbende Welt geformt. Im ersten Band dieser Saga lernt man jedoch nur einen kleinen Teil dieses Landes kennen, das bereits eine gewisse Faszination ausübt.

Mit der Veröffentlichung der Saga vom Dunklen Turm hat Stephen King ein Meisterwerk geschaffen, das man in der vorliegenden Splitter-Ausgabe als gelungene Comic-Adaption lesen kann. Dieses Werk empfiehlt sich für Freunde guter Fantasy-Lektüre genauso wie für Anhänger von Endzeit-Storys. Für Fans von Stephen King ist es natürlich Pflichtlektüre.

Die Aufmachung des Splitter-Albums ist sehr schön. Die Edition enthält nicht nur einen bemerkenswerten Sekundärteil sondern auch einen Druck mit tollem Motiv. Durch das Album-Großformat gewinnen die Zeichnungen gegenüber den normalen Comic-Heften deutlich an Eleganz. Die Farben sind sehr intensiv, passen aber gut zur graphischen Umsetzung.

Lee's Zeichenstil könnte allerdings die Geister teilen. Sehr Gothic-mäßig. Die Bildfolgen erinnern an Filmsequenzen und sind gelegentlich etwas statisch.
 

 

King selbst scheint von dem Comic-Projekt jedenfalls begeistert zu sein: „Würde ich solche Comics wirklich selbst schreiben? Teufel, ja! Mir gefällt der Prozess, den ich bei der Wiedergabe des Dunklen Turm-Zyklus aus nächster Nähe verfolgen konnte. Und er ist dem Drehbuchschreiben so ähnlich, dass ich zuversichtlich bin, mich leicht in diesen Prozess hineinfinden zu können. Allerdings gibt’s für mich irgendwie noch einige Bücher zu schreiben, obwohl allein die Qualität der vorliegenden DT-Serie durchaus ihren Reiz ausübt. Ich hatte während der Entstehungsphase selten ein so gutes Gefühl wie bei diesem Projekt. Jae Lee ist bewundernswert, und die Qualität der Texte – ein Ergebnis großartiger Teamarbeit – ist hoch. Die Fans werden begeistert sein.“ (Quelle: Der Revolvermann, Sekundärteil)

Stephen King: Der Dunkle Turm 1
Der Revolvermann
von King, David, Lee, Isanove

Leseprobe bei PPM

von Michael Hüster
Stichwörter: Splitter

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