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12.10.2017

Knesebeck

Der französische Illustrator Benjamin Lacombe (Der Schatten des Golem) ist zu Besuch auf der Frankfurter Buchmesse (11. bis zum 15. Oktober 2017)

Knesebeck - Der französische Illustrator Benjamin Lacombe (Der Schatten des Golem) ist zu Besuch auf der Frankfurter Buchmesse (11. bis zum 15. Oktober 2017)

Gleich drei Graphic Novels bereichern den Herbst mit ihren bemerkenswerten Geschichten.

Der Schatten des Golem

In den dunklen Zeiten der Judenverfolgung des 18. Jahrhunderts schafft der gelehrte Prager Rabbiner Löw eine Kreatur, die seine Gemeinde verteidigen soll. Das junge Mädchen Zelmira kann aus ihrem Versteck eine seltsame Zeremonie beobachten, bei der diese Kreatur zum Leben erwacht – der Golem, der seinem Schöpfer gehorcht. Dank dieses Golems kann niemand den Juden Schaden zufügen. Doch unter Zelmiras Einfluss beginnt er sein Verhalten zu ändern und keine Befehle mehr entgegen zu nehmen. Das Geschöpf scheint unkontrollierbar zu werden.
Mit seinen fantasievollen Illustrationen haucht Benjamin Lacombe der zeitlosen Parabel jüdischer Tradition auf einzigartige Weise Leben ein und begeistert ein Publikum jeden Alters. Éliette Abécassis (Text) wurde als Tochter eines berühmten jüdischen Philosophen in Straßburg geboren. Sie studierte Philosophie und unterrichtete später an der Universität in Caen. Sie ist Autorin von Joann Sfars „Die Katze des Rabbiners“.

Monet - Auf den Spuren des Lichts

Vom Salon des Refusés zur Bewegung der Impressionisten, vom armen jungen Künstler zum Großbürger mit einer Vorliebe für Ölgemälde und Seerosen, vom Ehemann zum Liebhaber. Monets Leben war so beeindruckend vielfältig wie seine Gemälde. Als Anführer einer Bewegung, die die Geschichte der Malerei grundlegend veränderte, blieb er letztendlich nur einem einzigen Ziel treu: Der Suche nach dem Licht.
Salva Rubio und Ricard Fernandez beleuchten in wunderbar malerischen Bildern diese Suche, die Monet fast das Augenlicht kostete.

Robert Capa - Die Wahrheit ist das beste Bild

Robert Capa zieht die Bilanz seines Lebens, das er auf den Kriegsschauplätzen dieser Welt verbracht hat. Eigentlich ist er weit davon entfernt, der Hitzkopf zu sein, für den ihn alle halten – doch genau dieser Ruf machte ihn zu einer Legende des Fotojournalismus. Nun erzählt Robert Capa selbst ungeschminkt von den Erlebnissen, die sein Leben bestimmten: Wie er z.B. 1936 in Spanien den Bürgerkrieg dokumentierte und dabei das berühmte Bild des fallenden Soldaten schoss, er 1947 zusammen mit andern Fotografen die bedeutende Fotoagentur Magnum gründete oder sein überwältigender Charme ihm bei schönen Frauen stets Erfolg sicherte.
Florent Silloray gelingt es eindrucksvoll, reduziert auf die Farben von Capas Fotografie, – Schwarz, Weiß und Sepiatöne –, das Leben dieses Ausnahmefotografen in Bildern zu erzählen.

Leseproben
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Knesebeck bei PPM

von Michael Hüster
Stichwörter: Knesebeck

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