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04.02.2019

Funny Magazin jetzt auch über PPM erhältlich

My Way! Comics

Funny Magazin jetzt auch über PPM erhältlich - My Way! Comics

Nachdem sich bereits die ersten 7 Ausgaben im bundesweiten Kneipenverkauf furios-kurioser Beliebtheit erfreuten, gehen die Ausgaben mit der kommenden Nr. 8 professionell an den Start und bieten alle sechs Wochen Schwachsinn, Firlefanz und Irrwitz aus der Feder junger und altbekannter Zeichner wie Fil, Kim Schmidt, Levin Kurio, Édika, Tartempion und Kwalski.

My Way! Comics bietet Gags à Gogo und Mumpitz am laufenden Band! Chefzeichner Kwalski schrieb über 20 Jahre lang für Comedy-Größen wie Rudi Carell, Harald Schmidt, Atze Schröder, Jürgen von der Lippe, Markus Maria Profitlich, Martina Hill u.v.a.m.

Vor einem Jahr wurde er von Quick Easy Comics gefangengenommen, um My Way! Comics in Szene zu setzen. Heft Nr. 1 erschien Anfang Dezember 2017.

PPM befragte Kwalski, das ist Lars Michael Laabs, zu seinem „My Way! Comics – Projekt.

PPM: Wie entstand die Idee zu My Way! Comics?

Laabs: Hi, Michael! Im Herbst vergangenen Jahres fragte mich der Wirt meiner Stammkneipe "My Way" in Köln-Braunsfeld, warum ich nicht mal wieder Comics zeichnen würde, denn das hätte ich doch früher mal gemacht. Hauptsächliche schreibe ich nämlich fürs Fernsehen und Romane.

Ich hab' mich also hingesetzt und wieder zu zeichnen begonnen. In der allerersten Nummer ist das "My Way" selbst noch sehr präsent. Ab der Nr. 2 gab es den Titelzusatz "Kneipen-Comicmagazin". Dies und die folgenden Nummern wurden nun in Kneipen angeboten, zunächst in Kölner Läden, später kamen Gaststätten in anderen Städten dazu.

Von früher her kenne ich noch Kim Schmidt, Wittek und Levin Kurio (Weissblech Comics), die mir hin und wieder Arbeiten zur Verfügung stellen. In der Nr. 10 wird es eine achtseitige Farbstory von Kurio geben und in Lizenz eine Story von William Stout.

Tillmann Courth, der auch für "Comixene" schreibt, gehörte von Anfang an zu den Fans. Von ihm ist auch das Interview in der aktuellen "Comixene". Anfang Mai werden er und ich auf der Kölner Comicbörse eine "My Way! "-Lesung machen.

PPM: Was war der Antrieb für dich, My Way! Comics zu initiieren?

Laabs: Als alter Comic-Fan stelle ich immer wieder fest, dass hiesige Funnies zwar graphisch besser sind als meine Comics (oft sehr, sehr viel besser), aber meist nicht wirklich komisch. Als Comedy-Autor hab' ich es da einfacher. Gelernt ist gelernt, und was fürs Fernsehen zu schräg ist, ist für "My Way! Comics" perfekt.

Darüber hinaus möchte ich gegen die bisweilen absurden Auswüchse der Political Correctness angehen. Manchmal hat man ja schon das Gefühl, es gäbe wieder eine Inquisition. "Er hat Zigeunerschnitzel gesagt! Auf den Scheiterhaufen mit ihm!" Inzwischen scheint es mehr Minderheiten als Majoritäten zu geben: vegane Briefmarkensammler mit Tourette-Syndrom und Migrationshintergrund, einarmige Beifallklatscher mit Mischhautgefährdung, durch Zeugen-Jehovas-Besuche traumatisierte Eifelbauern mit Hornhautverkrümmung des linken Auges, Peter-Maffay-Look-A-Likes mit Aulophobie … jeder und alles buhlt um Aufmerksamkeit, gesellschaftliche Akzeptanz und Sonderrechte resp. Quoten. Alles, was vor zehn Jahren noch gang und gäbe war, wird dämonisiert. Das geht nicht. Das macht eine Gesellschafft bekloppt. Und mich. :-)

PPM: Viel Erfolgt mit „My Way! Comics“!

My Way Comics bei PPM

von Michael Hüster
Stichwörter: My Way Comics

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