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05.10.2018

Schreiber & Leser

Spannender Krimi aus der Nestor Burma-Reihe: Wer einmal auf dem Friedhof liegt

Schreiber & Leser - Spannender Krimi aus der Nestor Burma-Reihe: Wer einmal auf dem Friedhof liegt

„Wer einmal auf dem Friedhof liegt“ ist wieder mal ein sehr unterhaltsamer Krimi aus der Nestor-Burma-Reihe.

Zwar ist Nestor Burma „nur“ ein Privatdetektiv, aber er erinnert in seinem Spürsinn schon ein wenig an die TV-Legende Columbo oder an den aktuell sehr beliebten Inspektor Barnaby. Der Fall kann noch so verworren sein, Burma gelingt es am Ende immer, wie seine TV-Kollegen, den oder die Täter zu ermitteln.
Wir schreiben das Jahr 1959. Es ist der 9. März. Nestor Burma hat gerade einen Auftrag von Jeanne Desiris erhalten. Desiris hatte allerdings nicht viel angedeutet, außer, dass sie über den plötzlichen Wohlstand ihres Gatten erstaunt war. Also nicht wirklich verwertbares für Burma.
Der Weg zu seiner Klientin führt Burma in das 17. Arrondissement von Paris, äußerlich ein gutbürgerliches Viertel. Am Haus der Klientin angekommen, findet er hinter der offenen Haustür das ohnmächtige Stubenmädchen.
Im Haus entdeckt er kurz darauf die Leichen seiner Auftraggeberin und von deren Ehemann Charles Desiris. Nicht das erste Mal, dass Burmas Auftraggeber so früh das zeitliche segnen. Auffällig: der Vater der ermordeten Auftraggeberin zeigt sich an dem Fall sehr interessiert…was noch von Bedeutung sein wird.
Nestor gerät bei seinen Nachforschungen in eine Wohngemeinschaft aus freizügigen Models eines Herrenmagazins. Liegt hier der Schlüssel zur Lösung des Falles? Aber auch eine gealterte ehemalige Prostituierte, genannt „die Gräfin“, könnte ebenfalls eine Rolle spielen. Und was hat ein Filmstar mit der ganzen Sache zu tun?
Wie gewohnt mit Pfeife, Hut und Mantel geht Burma, unterstützt von seinen Kollegen aus dem Detektivbüro, auf Spurensuche. Es gibt weitere Opfer und beinahe erwischt es ihn bei einer Schießerei selbst. Burma wird angeschossen und hat diesmal viel Glück, gerät er doch den Handlagern eines landesweit bekannten Gangsterbosses in die Quere.
'Wer einmal auf dem Friedhof liegt…' ist insgesamt erneut ein überdurchschnittlicher Krimi-Comic. Sehr verzweigt und nicht so leicht durchschaubar. So ist der Leser auch diesmal am Ende wieder überrascht, wenn er sieht, wie sich die einzelnen Handlungsfäden zusammenfügen.
Im Anhang enthält das Buch als Bonusmaterial einen redaktionellen Text über das 17. Arrondissement, dem Stadtteil, in dem die Story spielt. Der Leser erfährt darin Interessantes über historische Personen und Hintergründe. Außerdem enthalten: eine Karte des 17. Arrondissements, für den, der gerne die Handlungsorte nachverfolgen möchte.
Gute Idee: die zu Beginn der Story abgedruckte Liste der Protagonisten. Sehr hilfreich das Ganze!

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von Michael Hüster

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