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24.06.2026
Bahoe präsentiert: Paul

Die Auferstehung von James Paul McCartney (1969-1973)

Die Auferstehung von James Paul McCartney (1969-1973)
1969. «Einst war ich ein Halbgott – heute bin ich arbeitslos.» Mit diesen Worten zieht Paul McCartney eine bittere Bilanz nach dem Ende der Beatles.

Während John Lennon das Cover des Time Magazine ziert, geben die Fans Paul die Schuld an der Trennung der Band (und Yoko Ono). 
Ohne Band, ohne Geld, von vielen verachtet – und doch findet er die Kraft, sich aufzurichten. Getragen von der Liebe seiner Frau Linda, seinen Töchtern und treuen Freunden, kämpft er sich zurück ins Rampenlicht.
Als ich kürzlich den PPM-Katalog mit den aktuellen Comic-Neuheiten durchging, entdeckte ich eine Geschichte von Hervé Bourhis mit dem schlichten Titel PAUL. Das machte mich als alter Beatles- und Ex-Beatles-Fan natürlich neugierig. Umso mehr, weil der Autor sich einer Zeit widmet, die eine weniger bekannte Phase in der Karriere von McCartney und den anderen Beatles beschreibt und mich selbst auf eine Zeitreise zurück in die Anfänge der Siebziger mitnahm. Das war auch der Anfang meiner Beatles-Begeisterung. 
Ja. Die Band gab es damals Anno 1972 nicht mehr. Dafür gab es meinen ersten Kassettenrekorder und wenig später dann den ersten Dual-Plattenspieler. Und dann das rote und blaue Album. Wer hatte das damals nicht? Zu der Zeit habe ich fast alles gekauft, was die Ex-Beatles solo veröffentlichten haben. Auch wenn das hier und da echt gewöhnungsbedürftig war (George/Ringo).
Auf den Punkt gebracht: Autor Hervé Bourhis beschreibt sehr gelungen in mehreren zeitlichen Abschnitten die schwere Zeit, die Paul durchlebt hat. Da war einiges dabei, das für mich neu war. Echt interessant das Ganze! 
Im redaktionellen Teil gibt es noch ein Interview mit dem Autor und einige Zeichnungen und Skizzen. Zeichnungen und Farben sind passend zum Thema poppig. 

Yellow Submarine lässt grüßen!

Autor: Michael Hüster