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16.04.2018

Suski und Seliger präsentieren Teil 2 von "Gambert“

GAMBERT ist eine weitere Splitter - Eigenproduktion aus deutschen Landen!

Suski und Seliger präsentieren Teil 2 von "Gambert“ - GAMBERT ist eine weitere Splitter - Eigenproduktion aus deutschen Landen!

Mit Gambert präsentiert das Künstlerduo Jan Suski (Zeichnungen) und Dirk Seliger (Szenario) eine herzliche Funny-Reihe, die dank der exquisiten Zutaten Fantasy-Hommage, Fabulierfreude und „last but not least“ dem Bier wie ein außergewöhnlich edles Tröpfchen mundet.

GAMBERT, der Held der Serie, ist ein Biergenießer der besonderen Sorte: Zurückgezogen in einem idyllischen Wald lebend, frönt er allen irdischen Genüssen, ganz besonders aber dem Bier. Diese Verbundenheit hat einen Grund: Gambert ist der Gott des Bieres. Zwar gab er einst seine Göttlichkeit auf und überlebte so den Untergang der Götterwelt. Doch obliegt ihm nun die Aufgabe, den einzigen Zugang zur „Anderswelt“ zu bewachen, wohin jedwede Form der Mythologie verbannt wurde. Praktischerweise befindet sich dieser Übergang in seinem Felsenkeller, gut verborgen zwischen unzähligen Bierfässern…

Die Autoren zur Gambert-Idee: „Wir fanden die Idee ganz reizvoll, die Geschichte eines ehemaligen Gottes zu erzählen, der keine göttlichen Attribute und Fähigkeiten mehr besitzt. Die Wahl fiel auf Gambrinus, den „Gott“ des Bieres, denn wir wollten etwas Ursprüngliches, Bodenständiges, Sympathisches und, wenn man so will, etwas Volkstümliches. Tja, und dann muss man natürlich noch abwarten, was der Verlag zu dem Ganzen sagt.“
Bekanntlich war der von der Idee begeistert.
Die wichtigsten Figuren sind natürlich Gambrinus, dann Umbra und schließlich der Fiesling Magister. Doch der Reihe nach. Da wäre zum einen Gambrinus, der ehemalige Gott des Bieres, der nun jedoch schlicht Gambert heißt. Er bewacht den einzigen Zugang zur Welt der Mythologie, hat dafür jedoch seine Göttlichkeit aufgeben müssen. Nur mit Hilfe seines ihm eigenen Elements Bier ist er noch in der Lage, halbwegs weltbewegende Dinge zu verrichten.
Gambert zur Seite steht die kleine Umbra. Sie ist eine Monade. Oder besser: die letzte! Bei der Entwicklung der Umbra-Figur stand die Monadentheorie von Leibniz Pate. Allerdings in sehr frei interpretierter Form.
Der Bösewicht ist ein Fiesling, den alle nur den Magister nennen. Er braucht Umbra, um unsterblich zu bleiben. Sein Problem: Er kriegt die Kleine nicht so einfach zu sich in die Welt der Mythologie. Also heckt er einen perfiden Plan aus, um der letzten Monade habhaft zu werden. Doch der Ex-Gott Gambert hat auch noch das eine oder andere Ass im Ärmel.

Das spannende Duell zwischen Gambert und Magister geht - logisch - auch in Band 2 weiter. Und die Story von Dirk Seliger nimmt nun richtig Fahrt auf. Waren die Zeichnungen von Jan Suski schon von Beginn an Extraklasse, so gibt der Szenarist in der Fortsetzung richtig Gas. Auf den neuen 53 Comicseiten gibt es, nachdem die Vorstellungen der Figuren in Band 1 viel Raum eingenommen haben, eine tolle und sehr abwechslungsreiche Story. Magister gibt sich alle Mühe, Gambert zu überlisten und das Portal zwischen der „Realen Welt“ und der „Anderswelt“ zu knacken. Dafür bemüht er sogar einen Seelendrachen. Doch Gambert wäre nicht Gambert, wenn er der neuen Herausforderung nichts entgegenzusetzen hätte. Hinzu kommt, dass er sich in der Not auf seine Freunde Umbra, die Monade und die Kornmuhme verlassen kann!

Seliger: „Während wir uns im ersten Teil auf die Vorstellung der Charaktere konzentriert haben, also wer die Figuren sind, was sie ausmacht und was sie können, was sie antreibt und wo ihre Schwächen liegen, sollte die Fortsetzung mal so richtig vom Leder ziehen und eröffnen, was aus der Ausgangskonstellation von Teil 1 wird, wenn man allen Handlungsträgern freien Lauf lässt. Und diesbezüglich ist auch nach Teil 2 noch lange nicht alles Pulver verschossen. Da gibt es noch jede Menge Potential und Raum für Entwicklung.“

Daumen hoch für „Gambert und der Seelendrache“. Klasse Album. Seliger und Suski sind auf dem richtigen Weg. Das sieht wohl auch der Verlag so und darum ist ein dritter Band mit dem Titel „Gambert und der Wiedergänger“ schon in Arbeit!!!

Die Autoren haben auch noch so einige Hommage-Zeichnungen eingefügt. So z.B.  
 

  • der Flugsaurier von Moebius/Giraud
  • Winnie Puh und Ferkel
  • Marsupilami
  • Willi aus Biene Maja
  • Ritter Runkels Schwert und Helm aus MOSAIK
  • Clownfisch Nemo
  • Pfiffikus und Ziege Ricki aus „Johann und Pfiffikus“
  • die Schlümpfe von Peyo.
  • versehrter Igel aus „Werner“.


Viel Spaß beim Entdecken! Lesen aber nicht vergessen… :-)

von Michael Hüster
Stichwörter: toonfish

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