News - Rezensionen


03.01.2024
Thorgal Saga: Adieu, Aaricia (Splitter-Oneshot)

Thorgal: „Adieu, meine Liebste. Die Sonne meines Lebens wird nicht mehr an meiner Seite auf- und untergehen“

Thorgal: „Adieu, meine Liebste. Die Sonne meines Lebens wird nicht mehr an meiner Seite auf- und untergehen“
PROLOG: Die Zeit ist eine grausame Herrin. Auch Thorgal ist ihr ausgeliefert. Als seine geliebte Aaricia, grauhaarig und doch strahlend wie am ersten Tag, ihren letzten Atemzug getan hat, bleibt dem alten Kämpfer nichts übrig, als Abschied zu nehmen.

In seiner Trauer bleibt Thorgal jedoch nicht allein, denn auch Nidhöggr ist zu Aaricias Bestattung gekommen. Und der Schlangengott hat ein Angebot: Er schenkt Thorgal den mächtigen Ouroboros-Ring, mit dem man durch die Zeit zurückreisen kann. Die Versuchung ist groß, denn Nidhöggr ist listig und hat seine eigenen Pläne…
Die Versuchung ist letztlich für Thorgal zu groß und so reist er mit Hilfe der Magie des Ringes zurück in seine Kindheit. Thorgal gibt es jetzt sozusagen zweimal: einmal als alter Krieger und einmal als Jugendlicher.
Im Prinzip erlebt Thorgal Alt ein langes neues gemeinsames Abenteuer mit Thorgal Jung. In diesem wird gleich zu Beginn die sehr junge Aaricia von Barbaren entführt, um geopfert zu werden.
Ein kleiner Trupp, darunter Thorgal Alt und Jung, König Gandalf und Skraeling die Schwarze, machen sich auf den Weg, Aaricia zu befreien. Es entwickelt sich eine dramatische Geschichte auf Leben und Tod…
Was jedoch von Thorgal Alt nicht bedacht wird ist, dass seine Reise in die Vergangenheit wegen verschiedener Ereignisse zu einer Änderung der Zukunft führt.
Sehr sehr spannend und fesselnd! Das Finale dürfte für viele Thorgal-Fans nicht ganz einfach zu verdauen sein.
Mit „Thorgal Saga“ verneigen sich Autorinnen und Autoren vor dem zeitlosen Werk von Jean van Hamme und Grzegorz Rosinski, indem sie das Thorgal-Universum um ihre Interpretationen des Comic-Mythos erweitern. Für den Auftaktband konzentriert Robin Recht (Elric) sich auf die unsterbliche Liebe zwischen Thorgal und Aaricia und macht sich den unvergleichlichen Stil Rosinskis virtuos zu Eigen.

Autor: Michael Hüster